Jetzt Schwarz auf Weiß
Zwischendurch ein Gruß aus der Küche an alle, die unsere Veranstaltung zu teuer, zu kommerziell oder zu “neoliberal” (was das genau heißen soll, werden wir herausfinden) finden: Soeben hat ein großer Sponsor aus dem Bereich der Telekommunikation, dessen Engagement bis heute pending war, uns eine endgültige Absage erteilt. Ausschlaggebend für ihn war unter anderem die “anti-kapitalistische Attitüde”. Einerseits beruhigend zu hören, und es schwarz auf weiß attestiert zu bekommen. Andererseits natürlich ärgerlich, weil wir damit bei unseren Ticketpreisen bleiben müssen und nicht in letzter Minute noch ein paar Freitickets mehr raushauen können. Es war schon immer etwas teurer, eine besondere Meinung zu haben.




August 20th, 2007 at 22:16
Die “anti-kapitalistischen Attitüden” so mancher Telekommunikationsgröße - jedenfalls hinsichtlich ihrer Entwicklung an der Börse -, so etwa der Deutschen Telekom AG, finden ihre Aktionäre auch nicht mehr so funny…
August 20th, 2007 at 22:37
“anti-kapitalistische Attitüde” aha. abgesehen davon, dass ich (wir?) manch kapitalistische attitüde von derartigen telekommunikationskonzernen auch nicht für gut heißen…
da war mal wieder die angst in den abteilungen, nicht das richtige zu tun, größer als das wissen um den markt.
August 21st, 2007 at 0:23
Schade um die Kohle… Andererseits aber auch eine Steilvorlage für die These überkommener (in diesem Fall nun wirklich tumber) Mentalitäten aus der abenddämmernden Zeit Hedgefonds-geplagter Mega-Unternehmen, die man konsequent ignorieren sollte. - Ist schon schwierig, wenn man “besondere” Meinungen vertritt, die beiderlei Retro-links-rechts-Schema-Köpfe-Lager irritiert. Aber es lohnt sich, den Preis dafür zu zahlen, wenn der eigene Freigeist ganz andere Dinge lostritt…
Wir freuen uns drauf.
August 21st, 2007 at 13:00
ach herrje, neoliberal. ich für meinen teil bekomme das immer an den kopf geworfen, wenn ich versuche sachlich zu argumentieren. ;)
wie auch immer, ihr solltet euch keine sorgen machen - was ihr sicher eh nicht tut, wenn, dann um das schöne geld - fernab jedes wertungsschemas ist das hier eine wirklich gute institution, die sich nicht daran stoßen sollte, dass es immernoch menschen gibt, die sich selbst mit diesem ansatz von arbeit nicht anfreunden können.
es grüßt
herr schmitz. oder so.
August 21st, 2007 at 13:50
ach nee, der jan. aber hübsch verlinkt bei knicken. besten dank.
August 21st, 2007 at 14:31
ach nee, dat lisken. aber is doch keine ursache. für nen guten zweck immer, weeste doch.
August 21st, 2007 at 14:54
yay!