holm | 21. August 2007 13:08 | Arbeit, tellerrand | Permalink | Kommentieren »

aka-aki Betatesting

aki akiHeiß erwartet von der Gemeinde steht die mobile Social-Networking-Plattform aka-aki nun unmittelbar in den Startlöchern. Beim 9to5 wird das sympathische Start-up aus Berlin dauerhaft mit einer Delegation vertreten sein und zum ersten öffentlichen Betatest im großen Stil, vulgo: “Elchtest”, blasen. Wir finden das a) Klasse und b) richtenswert. Hier kann man sich vorab für die Teilnahme am großen Freilandtest registrieren.

holm | 20. August 2007 20:08 | Arbeit, tellerrand | Permalink | 7 Kommentare »

Jetzt Schwarz auf Weiß

Zwischendurch ein Gruß aus der Küche an alle, die unsere Veranstaltung zu teuer, zu kommerziell oder zu “neoliberal” (was das genau heißen soll, werden wir herausfinden) finden: Soeben hat ein großer Sponsor aus dem Bereich der Telekommunikation, dessen Engagement bis heute pending war, uns eine endgültige Absage erteilt. Ausschlaggebend für ihn war unter anderem die “anti-kapitalistische Attitüde”. Einerseits beruhigend zu hören, und es schwarz auf weiß attestiert zu bekommen. Andererseits natürlich ärgerlich, weil wir damit bei unseren Ticketpreisen bleiben müssen und nicht in letzter Minute noch ein paar Freitickets mehr raushauen können. Es war schon immer etwas teurer, eine besondere Meinung zu haben.

moritz | 20. August 2007 17:08 | Programm, bands | Permalink | Kommentieren »

Überraschung aus Weilheim

Acid Pauli
Wir freuen uns riesig über die spontante Gig-Zusage von Acid Pauli, dem wilden Techno-BastardPop-Dancefloor-Ego des Weilheimer Elektronik-Masterminds Martin Gretschmann, der auch mit seinem Solo-Projekt Console und seiner Bandmitgliedschaft bei The Notwist und13&God zu nicht unbeträchtlichem Weltruhm kam.

Acid Paulis bekanntester Tanz-Kracher “I see a darkerness” erschien 2004 im Internet - und drehte den Countrysänger Jonny Cash durch die Techno-Mangel. Die Veröffentlichung wurde -angeblich von Cashs Label- prompt gestoppt.

Zum Glück sind wir sicher, dass Acid Pauli bei seinem Live-Set zum Ping Pong Country am Samstagabend noch andere Killertracks aus dem Laptop schüttelt und die Tischtennisplatten in glühende Rundlauf-Arenen verwandelt.

| 20. August 2007 10:08 | Programm | Permalink | Kommentieren »

Die Frage ist, wann.

Da es scheint, als gäbe es aufgrund des Stundenplans, der zeitlichen Verortung von Aktivitäten und der Öffnungszeiten des Geländes hin und wieder noch Verwirrung, hier eine kurze Aufklärung:

Drei Tage leben und arbeiten im Radialsystem ist schon so gemeint, wie es klingt. Es ist also möglich, die Zeit von Donnerstag bis Sonntag komplett auf diesem Gelände zu verbringen. Eigentlich muss man sich für nichts hier weg bewegen. Man kann hier schlafen, essen, arbeiten, feiern, Leute treffen, duschen, die Füße ins Wasser hängen oder den Kopf in den Sand stecken. Das Gelände steht jedem von 12 bis 19 Uhr kostenfrei zur Verfügung. Ihr könnt euch hier auf dem Steg oder im Haus verabreden, am Troubleshooting-Desk im Foyer einen Raum zur Vorstellung eines eigenes Projekts reservieren, nachmittägliche Workshops besuchen, Kaffee trinken, anderen Leuten beim Arbeiten über die Schulter schauen oder dank des kostenlosen Wlans selber arbeiten.

Ab 19/20 Uhr wird der Aufenthalt auf dem Geländes des RADIALSYSTEM V kostenpflichtig, das heißt, für weiteren Aufenthalt und Nutzung der ganzen schönen Dinge, sollte ein Ticket für den jeweiligen Abend oder am besten gleich für alle drei gekauft werden.  Von 21 bis 5 Uhr ist die Hauptprogrammzeit und nicht, (wie es z.B. heute in der Süddeutschen stand) tagsüber. Das Programm steht festgetackert in unserem Programmheft im Hosentaschenformat, kann aber immer ergänzt werden. Neue Veranstaltungen werden hier auf der Website oder im Foyer bekannt gegeben.

Zwischen 5 und 12 Uhr kann man dann schlafen, dösen, in umliegende Bars weiterziehen, die Stadt entdecken, sich ausruhen etc. In dieser Zeit ist kein festes Programm geplant, irgdendwann ist ja auch mal gut. Fakt ist jedoch, dass das Gelände jederzeit betreut wird, immer Ansprechpartner zur Verfügung stehen und man wie gesagt eigentlich nicht weg muss für irgendwas.

1. News für heute: Ansgar Oberholz vom Café St. Oberholz am Rosenthaler Platz wird die Pecha Kucha Runde am Samstagabend erweitern.

| 16. August 2007 18:08 | 9to5 | Permalink | 2 Kommentare »

Hans Dampf in allen Gassen

Arbeit ArbeitHeute in einer Woche findet das Festival statt. Das bedeutet, nur noch sieben mal schlafen. Allerdings geht es nicht erst dann los, sondern es kann auch schon vorher eine Menge getan werden. Im Forum gibt´s die Möglichkeit, sich für Open Beamer Slots zu bewerben, um dann hier vor Ort das eigene Projekt vorzustellen, oder sich einfach nur mit anderen Leuten für die Zeit hier im Radialsystem zu verabreden sowie Wünsche und Sorgen loszuwerden. Außerdem geht in den nächsten Tagen noch der ständig zu aktualisierende Zeitplan online. Das Programmheft kann man sich schon jetzt als PDF runterladen.

Im Festivaloffice arbeiten wir derzeit auf Hochtouren, damit das auch alles passt und steht und funktioniert ab Donnerstag. Wir möchten hiermit aber noch einmal darauf hinweisen, dass das Festival natürlich nicht nur von abends um neun bis morgens um fünf Uhr geht, sondern (wie im Titel schon benannt) eine dreitägige Sache ist. Tagsüber kann jeder das Radialsystem besuchen, ohne Eintritt zahlen zu müssen, und gucken, wer sich hier im Haus oder auf dem Gelände sonst noch so rumtreibt oder eben arbeitet. Ebenso finden auch schon am Nachmittag Veranstaltungen bzw. Workshops statt. Ab 19 Uhr ist das Festival dann kostenpflichtig. Für Vorschläge, Anregungen und natürlich auch Anmeldungen bezüglich Schlafen, Arbeiten oder Open Beamer steht euch das Forum zur Verfügung. Wir sind sehr gespannt, was sich an neuen Kooperationen, Ideen und Zusammenkünften ergibt. Und wir freuen uns echt drauf.

| 14. August 2007 18:08 | Programm | Permalink | 2 Kommentare »

Weltverbesserung kompakt

Pecha Kucha“ bedeutet eigentlich „wirres Geplapper“ auf Japanisch und ist eine Idee von Klein Dytham Architecture aus Tokio, die sich weltweit wachsender Begeisterung erfreut. Hier präsentieren die Teilnehmer ihre Projekte und Ideen im Schnelldurchlauf– jeweils in 20 Bildern, die automatisch getaktet 20 Sekunden stehen bleiben. Diese außerplanmäßige Ausgabe von Pecha Kucha versammelt diverse Weltverbesserungsvorschläge in einheitlichen 6 Minuten und 40 Sekunden.

Will Bradley stellt Projekte des dänischen Business-Art-Labels Superflex vor. Régine Debatty macht sich Gedanken zu Entwicklungen zwischen Kunst und Biotechnologie. Außerdem spricht Jens Thiel über Monoblocksessel als Universallösung zum Sitzen und Markus Beckedahl beschäftigt sich mit Netzpolitik 2.0. Tom Hansing präsentiert die Initiative „Rütli-Wear“ und Ingo Niermann spricht über Redeutsch. Nicole Rüdiger gibt Einblicke in ihre Tätigkeit als Herausgeberin der Magazine „Jungsheft“ und „Mädchenheft“. Zudem stellt Ralf Steeg seine Arbeit am Projekt „Spree 2011“ vor. Das Geschäftsmodell der „Weinerei“ im Prenzlauer Berg erklärt Heiko Michels. Warum die Befreiung von Schweinen die Welt besser macht, weiß Bernhard Strecker von „Free The Pigs“. Außerdem sprechen Christoph Frank und Tom Büschemann von Platoon über die Mindestlohn-Kampagne, die sie für ver.di realisiert haben.

Moderiert wird die Veranstaltung vom Pecha-Kucha-Team Iepe B. T. Rubingh, Nadine Freischlad und Joachim Stein. Über weitere Sprecher und ihre Projekte halten wir euch hier auf dem Laufenden.

| 13. August 2007 19:08 | Programm | Permalink | 1 Kommentar »

A Head On Fire

Will BradleyAm “Getting Things Done“-Freitag präsentiert Will Bradley einige Auszüge aus dem Buch „Self-Organisation/Counter Economic Strategies“ vorstellen, das er zusammen mit Mika Hannula, Cristina Rupero und der dänischen Künstlergruppe Superflex herausgebracht hat. Es versammelt unterschiedliche Ansätze und Ideen für alternative Modelle sozialer und ökonomischer Organisation sowie deren praktische Umsetzungen als auch deren theoeretische Hintergründe . Hieraus wird Bradley eine Auswahl vorstellen, sie erläutern und weitere Fragen in Bezug auf selbstorganisierte Strukturen und deren Möglichkeiten des Erfolges beantworten.

Bradley selbst lebt als Autor und Kurator in Oslo, hat die Ausstellung „Radical Software“ in San Francisco organisiert und arbeitet derzeit an einer Ausstellung zum Thema „Forms of Resistance“ fürs Abbe Museum in Eindhoven.

Eigene Ideen und Entwürfe zum Thema können im 9to5-Forum geäußert und diskutiert werden.

holm | 9. August 2007 19:08 | tellerrand | Permalink | Kommentieren »

Forum jetzt online

Das Forum steht jetzt zum öffentlichen Betatest online unter 9to5.wirnennenesarbeit.de/forum. Es soll einen weiteren Rückkanal öffnen und der besseren Organisation und Selbstorganisation von Veranstaltung und Teilnehmern vor und während des Festival-Camps dienen, vielleicht sogar darüber hinaus. Es soll die universale Verständigungsplattform zwischen Organisationsteam und Teilnehmern, sowie untereinander werden. Das Spektrum reicht deshalb von praktischen Fragen der Logisitk über Austausch und Kennenlernen bis zur Diskussion grundlegender gesellschaftlicher Themen. Der Gebrauch steht allen Teilnehmern und Noch-nicht-Teilnehmern offen. Die Registrierung ist simpel und es sollte für jeden intuitiv zu bedienen sein. Wir versuchen, die Übersicht darüber zu behalten und ggf. die Struktur anzupassen. Was daraus wird, ob es funktioniert, liegt im wesentlichen aber auch an der regen Beteiligung. Auf jeden Fall kann man sich dort schon mal umschauen und einen Reservierungswunsch für ein T-Shirt hinterlassen.

| 8. August 2007 19:08 | Programm | Permalink | Kommentieren »

We make money not art

Regine BlogErst war es nur ein Blog, jetzt ist es ein vollwertiges Online-Magazin mit Reportagen, Interviews und Rezensionen: we-make-money-not-art.com. Régine Debatty hat es geschafft, ihre Webseite als zentrale Adresse für Themen wie Design, Medienkunst, Bioart oder Nanoarchitektur zu etablieren. Auf dem 9to5 spricht sie am Tag des „Getting things done“ über die produktionstechnischen, organisatorischen und ökonomischen Hintergründe ihres Ein-Frau-Unternehmens und erklärt, wie man damit Geld machen kann, ohne auf den Kunstanspruch zu verzichten. Regine Débatty hat Geschichte in Belgien und England studiert, arbeitete als Dokumentarfilm-Redakteurin beim Belgischen Fernsehen und als Beraterin des MEDIA Programms der EU-Kommission. Außerdem unterrichtet sie nun neben ihrer Arbeit als Redakteurin für we-make-money-not-art.com an verschiedenen Universitäten. Wie sie ihren Lebensunterhalt mit dem Bloggen verdient, wen sie damit erreichen will und warum drei Geschichten am Tag nicht genug sind, erzählt Régine Debatty am Freitagabend um 21 Uhr.

joern | 7. August 2007 17:08 | Programm, bands | Permalink | Kommentieren »

Creditcards and trains

sir-simon-battle-blog.jpg

Eigentlich ein Klischee: ein junger Mann erlebt etwas Einschneidendes, verpackt es in Songs, um es zu verarbeiten und singt sich damit die Sorgen gewissermaßen von der Seele. Befreundete Musiker bringen dem sofortige Begeisterung entgegen und ermuntern zur Live-Umsetzung – wofür räumliche Distanzen (Berlin – Hamburg – Leipzig – Regensburg) überwunden werden. Simon Frontzek komponiert, arrangiert und produziert zu Hause und im Studio und setzt es mit seiner Liveband Sir Simon Battle in den unregelmäßig an unterschiedlichen Orten stattfindenden Proben um. Während in den Probekellern der Welt schmutzige Haare zu schmutzigen Sounds geschüttelt werden, wirft Sir Simon Battle genauso verschwenderisch wie selbstverständlich mit Melodien und Harmonien um sich, die mehr die Süße eines raffiniert gegärten Honigs verströmen als nach Bier zu stinken. Eine sehnsüchtige Stimme verspricht den großen Popsong und hält das Versprechen. Und Nadja Quante ist auch dabei. Samstag morgen um 4.30 Uhr im Saal des RADIALSYSTEM V. Pflichttermin.

| 6. August 2007 16:08 | 9to5 | Permalink | Kommentieren »

9to5 to wear

Die Abstimmung über die T-Shirt-Motive ist gelaufen und beendet. Das Finish war spannend. Der Nachzügler “Ich bin nicht prekär, ich bin nur scheiße angezogen” holte die Durchstarter “Lauf nach Hause, kleiner Hund”, “Arm aber WLAN” und “Ich nenne es Arbeit” auf den letzten Metern noch ein. Aufgrund dieses Endspurts haben wir uns nach Rücksprache mit unserem Sponsor Spreadshirt dazu entschlossen, nicht nur drei, sondern ganze vier Shirts zu produzieren. Jeder, der ein 3-Tages-Ticket ordert, erwirbt damit auch ein Shirt. Im Forum, dass wir gerade nebenan betatesten, wird es bald die Möglichkeit geben, sich ein Wunschmotiv in passender Größe zu reservieren.

holm | 1. August 2007 00:08 | 9to5 | Permalink | 5 Kommentare »

Hemden in T-Form

Von allen Reisen, die man jemals unternommen hat, von allen tollen Konzerten und Festivals, auf den man jemals war, ist meist das, was bleibt, was den Tag überdauert: ein T-Shirt mit Aufdruck. So soll es auch bei uns sein. Und dass es so sein wird, dafür sorgen die netten Jungs von Spreadshirt, die sich freundlicherweise bereit gefunden haben, unsere Veranstaltung zu unterstützen - und damit einen Grund mehr liefern, frühzeitig ein Drei-Tages-Ticket zu zeichnen. Neben einer Shirt-Customizing-Station und einer Showcase-Veranstaltung, bei der die die erfolgreichsten Spreadshirt-Anbieter über ihre Geschäftsgeheimnisse, Tricks und Kniffe berichten werden, wird es - so lange der Vorrat reicht - zu jedem T-Icket ein T-Ischört mit einem von insgesamt drei Motiven gratis dazu geben. Und um sicher zu gehen, dass die Motive auch gemocht werden, gibt es hier die Möglichkeit abzustimmen, welche drei Motive aus unseren zwölf Vorschlägen produziert werden sollen. (Obacht: Man kann genau einmal abstimmen, der Computer merkt sich die IP!) Und übrigens ist das nur der Vorgeschmack auf noch viel mehr Interaktion. Ab ca. morgen wird es für alle, und insbesondere die, die bereits ein Ticket haben, an dieser Stelle ein Forum geben, das weitreichende Partizipationsmöglichkeiten eröffnet. Aber Mitbestimmung beginnt immer im kleinen, hier zum Beispiel mit der T-Shirt-Frage. Eigene Vorschläge nehmen wir gern per mail oder Kommentar entgegen und fügen sie bei Gefallen hinzu. Die Abstimmung endet am Samstag um 23 Uhr.

9to5 T-Shirts: mit welchem Text?
View Results
| 27. Juli 2007 18:07 | Programm | Permalink | Kommentieren »

Wirf deine Uhr weg!

Hodg BlogTom Hodgkinson mag es nicht, wenn man ihm Termine auferlegt. Dies macht er in seinem Buch „Anleitung zum Müßiggang“ unmissverständlich klar: „Trotz aller Versprechungen der modernen Gesellschaft, dem Menschen Freiheit, Freizeit und Selbstbestimmung zu schenken, sind die meisten von uns Sklaven eines Stundenplans, den wir uns nicht ausgesucht haben.“

Ausgesucht hat es sich der 1968 geborene Engländer jedoch, einen Vortrag auf unserem Festival zu halten. Am Eröffnungsabend wird Tom Hodgkinson den Lebensentwurf vorstellen, zu dem er auch in seinem neuen, zweiten Buch „Die Kunst, frei zu sein“ klare Ansagen macht. In diesem Handbuch formuliert Hodgkinson 29 Aktionen, mit denen wir uns von Schulden, Hausarbeit, Schmerz, Müll, Angst, Langeweile und weiteren Lasten der Konsumkultur befreien und zu einem schöneren Leben verhelfen sollen.

 

 

Die Aufforderungen sich von der Tyrannei der Rechnungen freizumachen, mit dem Konkurrenzkampf aufzuhören und die eigenen Hände zu benutzen, setzte Hodgkinson selbst aktiv in die Tat um, nachdem er nach seiner Kündigung bei einer bekannten Boulevardzeitung 1993 die Zeitschrift “The Idler” gründete. Die FAZ nennt den Experten in Sachen Müßiggang zwar „Prophet aller Faulenzer“, wir würden ihn jedoch eher als Kämpfer für die Unabhängigkeit bezeichnen, den wir mit offenen Armen und Ohren empfangen, um ihm vielleicht noch mehr Tipps für ein entspanntes und sorgenfreieres Leben zu entlocken.

Ganz ohne Auseinandersetzungen wird dies jedoch wohl nicht vonstatten gehen, spricht sich doch Hodgkinson in „Die Kunst, frei zu sein“ eindeutig dafür aus, die Stadt zu verlassen und auf´s Land zu ziehen. Auch die Abkehr von der Technik ist eine seiner zentralen Forderungen, die bei uns sicherlich für Diskussionsbedarf sorgen werden.

In jedem Fall aber gilt: „Hör auf zu jammern. Fang an zu produzieren. Sei kreativ. Grab die Erde um. Sei fröhlich. Das Leben ist absurd. Fang an zu leben.“ Der Weg zurück zur Lebensqualität wird von Tom Hodgkinson am 23. August ab 21 Uhr live auf dem 9to5 beschrieben. Gehen muss ihn dann aber jeder noch selber.

joern | 23. Juli 2007 00:07 | 9to5, Arbeit, Programm | Permalink | 3 Kommentare »

Blitzpop

Blitzpop
Wir sind sehr froh, dass Norman Kolodziej alias Der Tante Renate die Berlin-Premiere seines Blitzpop-Workshops auf dem 9to5.Wir nennen es Arbeit - Festival-Camp aufführen wird: Donnerstag morgen wird eine Band gegründet, im Laufe des Tages Lieder geschrieben, aufgenommen und vervielfältigt. Parallel dazu T-Shirts, Poster, ein Video produziert. Abends ein Konzert gespielt, bei dem das Publikum die CDs und den Merch kaufen kann, danach wird die Band wieder aufgelöst. Für den Workshop können sich fünf bis zehn Teilnehmer anmelden, vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in “Lyrik und Texte”, “Bass und Hi-Hat”, “Noten“, “Lehre vom Beat“ und “Westbam’sche Formeln“.

| 16. Juli 2007 16:07 | Programm | Permalink | Kommentieren »

Kreativer Umgang mit Risiken

Hier kommt noch ein Nachschlag in Sachen Programm! Neben Spannung, Spiel und Spaß geht es hier zufällig auch um was. Und passend zum Thema “Getting Things Done” sind am zweiten Abend Vera Krick und Martin Cieselski von Medienmosaik bei uns zu Gast. Die beiden bieten einen Workshop namens “Gründen aus dem Bauch” an. Konkret heißt dies, dass ab Mitternacht an praktischen Beispielen und in geselliger Runde ausprobiert und skizziert werden kann, wie man eigentlich mit möglichen Risiken und Ängsten in Bezug auf die eigene, vielleicht neue Arbeitsweise umgeht, ohne sich dabei total verrückt zu machen. Methodentraining und Talkrunde sollen helfen, am Ende die richtigen Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Das Ganze findet von 0:00 bis 2:00 Uhr in der Nacht von Freitag zu Samstag statt und ist nach Angaben der Veranstalter “leicht zu genießen und schwer zu verdauen“.

Gerne könnt ihr auch vorher schon Ängste und Zweifel hier in den Kommentaren loswerden. Wir werden engagiert und mitfühlend versuchen, diese aus dem Weg zu räumen.

| 11. Juli 2007 18:07 | Programm | Permalink | Kommentieren »

Zelluloid in Rundform

Es geht im Kreis, es geht schnell und es macht Spaß. Nein, wir haben keine Brummkreisel geordert, es geht hier auch nicht um eine Karrerabahn. Das, was bei uns stattfindet, trainiert Koordinationsfähigkeiten, musikalisches Gehör und flinke Beine gleichermaßen. Alles, was man dafür braucht, ist eine Tischtenniskelle.

In heiterer Gemeinschaft kommt es dann zu einem Spektakel, das sich auch Ping Pong Country nennt und aus eben solcher Musik, dem dazugehörigen Spiel sowie gerne auch Kunst-Installationen samt gemeinschaftlichem Trinken besteht. Was dabei getrunken wird, ist dem flotten Spieler selbst überlassen, Empfehlungen stehen jedoch im Raum. Bestehend aus den Komponenten Aktion, Kunst und Produkten läuft bei uns das Ping Pong Country Ensemble zur Hochform auf. Barsport, Live-Musik und Kindheitserinnerungen gibt es also zum Angucken, Mitmachen und Nicht-Mehr-Aufhören-Wollen ab Mitternacht am Weltverbesserungsabend. Auf dass wir uns dann alle zufrieden in den Sonnenaufgang spielen und das Ploppen des kleinen Balls warmes Glücksgefühl verbreitet.

joern | 9. Juli 2007 13:07 | Programm | Permalink | 1 Kommentar »

Jeder Tag wunderbar, jeder Tag wunderschön

jeansteam.jpg Eben gerade noch in Roskilde aufgetreten, demnächst schon auf dem 9to5-Festival: Nicht viele, die in den Neunzigern in der Berliner galerie berlintokyo rumhingen, hätten sich vorstellen können, dass Jeans Team 2007 immer noch dabei sein würden. Aber das ist ja auch nur ein Geschäftsmodell von vielen, die aus der galerie berlintokyo hervorgegangen sind. Der eine Galeriebetreiber von damals kümmert sich mittlerweile um Musikmanagement, der andere hat ein Fachgeschäft für Apfelkuchenhandel eröffnet und Franz, Reimo und Henning spielen in der Nacht vom Freitag, 24. auf Samstag, 25. August. Eine unvergessliche Nacht im Geiste der galerie berlintokyo steht uns bevor.

| 7. Juli 2007 20:07 | 9to5 | Permalink | Kommentieren »

Festes Papier kleinen Formats

Wir haben ein Paket bekommen! Und so gibt es wieder Flyer, die liebevoll verteilt, verflogen, mitgenommen, hingelegt, herumgeworfen, sichtbar aufgehängt und beachtet werden wollen. Wer das Bedürfnis verspürt, uns helfen zu wollen, kann also wieder Werbeware bestellen und diese in seiner näheren Umgebung verteilen. Wir freuen uns. Auf dass ihr auch bald Post kriegt.

| 6. Juli 2007 16:07 | 9to5 | Permalink | Kommentieren »

Im Sinne enger Verwandtschaft

Wir haben Grund genug zu betonen, dass wir uns Gedanken um den Nachwuchs machen. Denn auch im Organisationsteam wird das Wort “Kinder” mittlerweile groß geschrieben und nochmal fett unterstrichen. Ob auf dem Weg oder schon da - wichtig ist, wir kümmern uns drum. Mal so gucken, was Papa den ganzen Tag eigentlich am Computer macht. Oder mit Mama abends am Wasser sitzen bzw. Eltern einfach Eltern sein lassen und gucken, was das Haus sonst noch so zu bieten hat. Wird bei uns alles funktionieren. Wie genau, erfahrt ihr bald hier im Blog. Und wer das Gelände an sich schon einmal auf seine Kindertauglichkeit testen will, kann ja morgen einfach mal beim Familientag im Radialsystem V vorbeischauen.

| 2. Juli 2007 16:07 | Programm | Permalink | Kommentieren »

Kunst-Theorie- und Bastelneigungen

Wer kann so etwas besser verdrehen und durchwandern als monochrom aus Wien? Mit den ersten drei Buchstaben ihres Namens passend zum heutigen Montag bringen uns die Damen und Herren den Aktionismus ins Haus und treten mit “AREBIT” (ja, das soll so) auf dem Festival gleich am ersten Abend in Erscheinung.

“AREBIT” wendet nach eigenen Angaben “das Format der guten alten Mitternachtseinlage auf die spätkapitalistische Gegenwart an” und nimmt sich dazu Performance, Musik, Film und Theoriebreitseiten zur Hand. Seien Sie gespannt, Powernapping ist auch erlaubt, sagen die Künstler. Sehen und erfahren kann man das in der Nacht “Burning Money” von Donnerstag auf Freitag von 1:00 - 2:00 Uhr. Die Gruppe gibt es seit 1993, eine Buch- und Magazinreihe haben sie auch und sonstige Fragen kann man dann am 23. August einfach persönlich stellen oder sich vorher schlaumachen. Bildet To-Do-Stapel!

« Vorherige EinträgeNächste Einträge »

Unterstützt durch:
Projekt Zukunft
EFRE bremen erleben!
das magazin Gravis
Bionade
Medienpartner

Flickr-Bilder

www.flickr.com